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...Hallo! An meinem letzten Wochenende stand wie bereits erwähnt nochmal etwas ganz typisch australisches auf dem Programm: AFL oder auch Aussie Rules Football oder einfach nur Footie! Mit die populärste Sportart hier in Down Under. Es ging zu den Fremantle Dockers gegen die Adelaide Crows, gespielt wurde allerdings in Perth gar nicht weit von meinem Zuhause. Footie is eine Mischung aus Fussball und Rugby und interessanter als ich erwartet habe. Gespielt wird in einem riesigen Oval mit je achtzehn Spielern pro Team. Ziel ist es, das Ei (Spielball) durch die Torstangen des Gegners zu schiessen, wobei ein Tor aus vier Torstangen besteht - zwei inneren und zwei äusseren. Wenn man durch die inneren schiesst, gibt's sechs Punkte, ansonsten lediglich einen. Das Tor hat keine Höhenbegrenzung, so dass es egal ist in welcher Höhe man das Ei durchschiesst. Obwohl Fremantle in dieser Saison noch nicht allzu erfolgreich was, entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel und 30 Sekunden vor Schluss stand es mal wieder unentschieden. Erst in letzter Sekunde konnte Fremantle durch ein Einpunktetor das Spiel mit 58:57 für sich entscheiden. War ganz schön spannend und als Fussballersatzdroge durchaus geeignet!
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| Die Stars bei der Arbeit: wo ist denn der Ball? Sieg in letzter Sekunde und alle waren glücklich
Diese Woche muss ich noch arbeiten und dann geht's am Sonnabend auch schon wieder zurück nach good old Europe! Allmählich reicht es auch. Die australische Lebenseinstellung mit ja, nein, vielleicht oder doch lieber nicht is zwar in der Freizeit ganz nett, hat aber bei der Arbeit teilweise etwas genervt. Frag ich dabei dann immer, wie es der Durchschnittsaustralier mit dieser Eintstellung schafft ein grosses Haus, mindestens zwei Auos (davon selbstverständlich ein Geländewagen fürs Outback) und ein Boot im Vorgarten zu haben. Vielleicht hab ich auch einfach nur die Australier kennengelernt, die etwas vom Durchschnitt abweichen. Egal, freu mich auf jeden Fall schon darauf, in Bristol anzufangen und der Heimat wieder ein gutes Stück näher zu sein. Dann wird man sich bestimmt auch mal wiedersehen. Blogeinträge gibt's auch weiterhin, also ruhig mal wieder vorbeisurfen Ein letztes Mal viele Grüße vom anderen Ende der Welt, euer Jörn!
03:56 - 2.05.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
...Mein letzter Wochenendausflug vor dem Ablauf meiner Zeit in Perth führte mich mit Sonja mitten ins Outback nach Kalgoorlie. Wenn man sich das - wie wir - in nur zwei Tagen anschauen will, verbringt man die meiste Zeit im Auto aber das kannten wir ja schon von Ostern. Kalgoorlie is recht einfach zu finden: einfach aus Perth raus und dann 600 km immer Richtung Osten ins Landesinnere.
Kalgoorlie an sich hat nicht allzu viel zu bieten, denn es handelt sich um eine Minenstadt, unzwar eine derjenigen, der Western Australia seinen Wohlstand zu verdanken hat. In Kalgoorlie und Umgbung wird nämlich schon seit über 100 Jahren Gold abgebaut. WIr wollten eigentlich eine Tour in die größte Mine dort, die SuperPit Mine, machen, wie sie jeden dritten Sonntag im Monat stattfindet. Außerdem ist am dritten Sonntag immer ein großer Markt, der sicher auch ganz interessant gewesen wäre. Wer den Kalender allerdings etwas genauer betrachtet, stellt ziemlich schnell fest, dass der 22.4. nicht der dritte sondern bereits der vierte Sonntag im April war - Pech gehabt, zwei Attraktionen weniger in einer sowieso schon an Attraktionen armen Stadt. Es blieben aber noch das Goldfields Museum, die Goldrush Hall of Fame und der Blick vom Lookout in die SuperPit Mine, in die wir eigetlich hinein fahren wollten.
Blick in die SuperPit Mine Stillgelegte Museumsmine
Eine Besonderheit ist jedoch, dass es die Stadt überhaupt gibt, denn da es mitten im Outback nicht genug Wasser zur Versorgung einer 30.000 Einwohner Stadt gibt, wird die Wasserversorgung über eine 650 km lange Pipeline sichergestellt, die von Kalgoorlie bis in den Großraum Perth verläuft. Als weitere Attraktion wid im Reiseführer das Rotlichvierte erwähnt, das jeden, der schon mal auf'm Kiez war, allerdings nicht wirlkich beeindrucken kann. Ich würd es eher als niedlich bezeichnen.
Wasserpipeline rechts neben der Straße In Kanowna: hier war wohl mal ein Gebäude
Da in einigen Minen in der Umgebung das Gold bereits vollständig abgebaut ist oder der Goldanteil im Gestein so gering ist, dass sich der Abbau nicht lohnt, gibt es mehrere Geisterstädte, die auch im Reiseführer angepriesen werden. Wir haben uns für Kanowna entschieden, da es am dichtesten an Kalgoorlie dran liegt. Dort angekommen, staunten wir nicht schlecht, als wir feststellten, dass die Geisterstadt mittlerweile dem Erdboden gleich gemacht wurde und lediglich zahlreiche Schilder an einstige Gebäude erinnerten. Den Weg hätte man sich auch gut und gern sparen können.
Die Giganten des Outbacks Das China-Restaurant Po Po :-)
Auf dem Rückweg gab es dann aber noch zwei echte Highlights. Zum einen sind wir am China Restaurant Po Po vorbeigekommen, was doch ein recht merkwürdiger Name für ein Restaurant ist - zumindest wenn man kein Chinesisch kann! Außerdem bin ich mal wieder mit der australischen Polizei in Kontakt gekommen - diesmal gab es für mich sozusagen die 'Gelbe Karte'. Irgendwo zwischen Kalgoorlie und Perth hat mich eine Polizistin in folgendes Quiz verwickelt:
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Sie: Schönen guten Tag, haben sie das Geschwindigkeitsbegrenzungsschild am Ortseingang gesehen? Ich: (was für eine einfache Frage!) Ja! Sie: Wie hoch ist denn die Geschwindigkeitsbegrenzung hier? Ich: (Oha, shon etwas schwieriger aber ich hatte ja aufgepasst): 80km/h. Sie: Das waren aber eben bei ihnen keine 80 km/h. Was glauben sie, wie schnell sie waren? Ich: (das war die mit Abstand schwierigste Frage, denn ich wusste es nicht genau) So um die 90! Sie: Wenn ein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild kommt, was bedeutet es dann: ab dem Schild allmählich langsamer werden oder ab dem Schild die Begrenzung einhalten? Ich: (wieder eine recht simple Frage, das wusste ich auf Anhieb): Das zweite! Sie: Richtig, haben die ihren Führerschein dabei? ... Sie: Ich belasse es in diesemFall bei einer Verwarnung aber halten sie sich bitte bei ihrer Weiterfahrt an die Verkehrsregeln. Ich: Ja, natürlich. |
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Da hatte ich ja nochmal Glück gehabt aber eine Strafe wäre auch nicht angemesen gewesen, denn die Geschwindigkeitskontrolle fand ohne technische Hilfsmittel mit bloßem Auge statt und war deshalb wohl auch eher ungenau. Soweit meine Erlebnisse auf meinem letzten Ausflug. Nächsten Sonntag steht noch ein letztes Highlight an: Nachdem ich mir neulich schon mal Rugby mit den 'Western Force' live im Stadion angeschaut habe, geht's dann zum Aussie Rules Football mit den Fremantle Dockers. Das ist eine Mischung aus Rugby und Fußball und gibt's nur in Australien. Außerdem werd ich versuchen mich in meinen letzten zwei Wochen nicht zu überarbeiten und die Zeit zu genießen.
02:53 - 22.04.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
...Heutmal ein Eintrag über die Flora und Fauna Australiens! Typisch für DownUnder sind wohl die sogenannten Kookaburras, von denen neulich reinzufällig drei Stück wie die Damen vom Grill bei uns im Baum saßen -zumindest laut Aussage eines unserer Angestellten. Da ich ja nichtweiß, wie die genau auszusehen haben, hab ich es einfach mal geglaubt. Als die sich vom ausgiebigen Fotografieren nicht aus der Ruhe haben brigen lassen, fiel mir ein, dass so ein Teil auch schon mal in Brisbane auf der Balkonbrüstung saß und uns eine gute halbe Stunde beim Früstücken zugeschaut hat. Typisch australisch halt - bloß keinen Stress und immer schön mit der Ruhe.

Die Kokaburras (falls sie es denn waren!)
Noch etwas beeindruckender als diese Vögel fand ich aber letzte Woche meine Begegnung mit der austraischen Pflanzenwelt. Als ich im Supermarkt in der Obst- und Gemüsabteilung nach Champignons gesucht habe, dachte ich schon: sind wohl aus vekauft. Doch urplötzlich fiel mein Blick auf eine Kiste mit regenschirmgroßen Pilzen, die echt erst auf den zweiten Blick als Champignons zu identifizieren waren. Ich würd sagen, da kann die Hollandtomate einpacken! Ich hab mich dann auch mit einem Champignon begnügt.

Gans schön groß
Dieser Eintrag macht ganz gut deutlich: hier ist nicht viel passiert. Das Travelsmartprojekt läuft weiterhin und die Field Office Arbeit ist immernoch recht stressig. Heut war aber ausnahmsweise mal pünkltich Feierabend. Allmählich geht es für mich darum, einen Nachfolger einzuarbeiten. Dazu haben wir seit letzter Woche Verstärkung von Kathrin aus Bremen erhalten. Endlich mal wieder ein Repräsentant des hier zur Zeit stark unterbesetzten norddeutschen Raumes! Anfang Mai geht es für mich nach Bristol, wahrscheinlich mit einem kurzen Zwischenstop in Hamburg. Am WE steht noch ein letzter Ausflug nach Kalgoorlie mitten im Outback an. Ich denke, danach gibt es auch wieder mehr zu berichten, als in diesem Eintrag. Also schon mal auf nächste Woche freuen...
02:53 - 17.04.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
 Flipper
 Trinkernder Pelikan
 Kangaroo-Baby
 Unser Kapitän - der Dude
 Emu in freier Wildbahn
 Blick auf den Shell Beach
 Irgendwo im Outback
 Im Kalbarri Nationalpark
 Dromedare

Pink Lake
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...Auch hier war neulich Ostern. Da ich ja schon Anfang Mai ins Büro nach Bristol komme und bis dahin keinen Urlaub mehr habe, musste das Osterwoche zur Erkundung Westaustraliens herhalten. Die Hauptbeschäftigung war aufgrund der goßen Distanzen, Auto fahren - unzwar meistens einfach nur geradeaus. Erstes Ziel war Monkey Mia an der Sharks Bay 850km nördlich von Perth. Dort gibt es nicht etwa Affen, sondern Delphine zu beobachten, die allmorgendlich ins flache Gewässer am dortigen Strand kommen. Sie kommen wohl hauptsächlich deshalb immer wieder, da es auch jedes Mal 'ne Kleinigkeit zu essen gibt! Da die Delphine die Aufmerksamkeit aller Touris auf sich gelenkt haben, fühlten sich zwei Pelikane scheinbar etwas vernachlässigt. Daher haben sie prompt eine Konkorrenzveranstaltung aufgemacht, indem sie versucht haben, Wasser aus einem Rasensprenger zu trinken. Da dies recht eigenartig aussah, hat sich recht bald auch eine kleine Zuschauermenge um die Pelikane gebildet. Allen die Show gestohlen hat aber natürlich das Kangaroobaby, das dort ganz artig im Körbchen lag und grad von einer Naturschutzorganisation aufgezogen wird.
Bei der anschließenden Katamarantour durch die Sharks Bay standen die dort lebenden Seekühe im Mittelpunkt. Da diese außer selten auch recht scheu sind, nur alle paar Minuten für zwei Sekunden zum Luft holen an die Oberfläche kommen und man dann auch noch nur den Rücken erkennen kann, fand ich's nicht so spektakulär. Viel interessanter fand ich da unseren Kapitän, der mich schon sehr stark an den Dude aus 'The Big Lebowski' erinnert hat!
Außerdem gab's dort oben noch Emus in freier Wildbahn, Outback ohne Ende und tatsächlich auch Kamele und Dromedare, die scheinbar gar nicht so untypisch sind für Australien, da sie schon vor langer Zeit von irgenwelchen Einwanderern mitgebracht wurden. Dromedar gab's auch am Ostersonntag nach der Jeeptour in den Nationalpark an der Sharks Bay zu essen, denn unser Tourguide hat zum Abschluss nach etwas gekocht und wollte uns gern eine lokale Spezialität presäntieren. Is ihm gelungen. Anfangs etwas ungewöhnlich aber doch recht lecker.
Der Rückweg nach Perth ging über den Umweg Kalbarri Nationalpark, in dem sich der Mutchison River durch lange Felsschluchten seinen Weg in den Indischen Ozean bahnt. Neben zahlreichen Lookouts gibt es dort einen Walking Trail, auf dem man in einem etwa vierstündigen Marsch teilweise am oberen Ende der Schluchten und teilweise direkt am Wasser den Ausblick auf die umliegende Natur geniessen kann. Nicht nur schön sondern auch ganz schön anstrengend! Kurz unterm Kalbarri Nationalpark tauchte dann auf einmal noch der Pink Lake neben der Straße auf, der aufgrund einer erhöhten Konzentration irgendeines Salzes seinem Namen alle Ehre macht. War schon ein recht merkwürdiger Anblick.
Ich hätte natürlich gern noch mehr gesehen aber die Zeit reichte dafür leider nicht. Aber auch so ist mir spätestens jetzt bewusst: Western Australia is echt groß! Jetzt steht erstmal wieder die Arbeit auf dem Programm aber ein Wochenendausflug soll es bis zum Ende meines Aufenthalts schon noch werden. |
04:35 - 12.04.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo aus dem Field Office. Das Travelsmart Projekt 'Inner City' ist mittlerweile in vollem Gange und wir haben dementsprechend reichlich zu tun. Der Ablauf entspricht ziemlich genau dem in Brisbane, d.h. insgesamt 22.000 Haushalte werden mit einem Brief kontaktiert und später in einem Anruf gefragt, ob sie am Projekt teilnehmen möchten. Wenn das der Fall ist, bekommen sie ein Service Sheet, auf dem sie die Infos über Public Transport, Cycling und Walking ankreuzen können, die sie gern hätten. Dieser Teil wird zum Glück vom Prison in Fremantle erledigt.
Unsere Aufgabe im Field Office ist die Organisation des Packens und der Auslieferung der Informationen für die teilnehmenden Haushalte. Dafür haben wir wie in Brisbane Packer und Radfahrer angestellt, die uns täglich helfen. Ziel ist dabei, die Ausliefurung möglichst schnell nach der Rücksendung des Service Sheets durch die Haushalte hinzubekommen. Die Teilnahmerate liegt etwa bei 50 Prozent, so dass wir bis Projektende im Mai etwa 11.000 Haushalte beliefert haben werden. Ende ist dann aber eigentlich auch nicht, denn es wird nahtlos mit einem weiteren Projekt im Osten von Perth weitergehen. Das wird im Wesentlichen auch von unserem Haus aus organisiert, betrifft mich aber nach noch zum Teil, da ich ja ab Anfang Mai in Bristol arbeiten werde.
 Ankündigung des Projekts in der Lokalzeitung Das ganze ist nicht allzu schwierig aber noch recht zeitintensiv und benötigt eine gute Organisation, um nicht den Überblick zu verlieren. Da wir die ersten zwei Wochen im Schnitt etwa zwölf Stunden am Tag gearbeitet haben, sind wir grad noch dabei, den ganzen Ablauf zu optimieren, wo es möglich ist. Es ist zum Glück aber auch Unterstützung in Sicht, denn ab Anfang April kommt eine neue Praktikantin
Nachdem die Arbeit am Donnerstag mal wieder recht anstrengend war, gab's am Abend noch ein besonderes Highlight. Ex-Praktikant Christopher, der grad noch mit seiner Freundin Urlaub macht, ist auf dem Rückweg aus'm Outback etwa 100km vor Perth das Auto verreckt. Daher habe ich mich noch auf einen kleinen nächtlichen Ausflug begeben, um die beiden zu 'retten'. Auf dem Weg dort hin, kam ich erstmal in eine Polizeikontrollte, was vor allem deshalb recht kritisch war, da meine Zulassung seit letzten Novmber abgelaufen ist und ich den aktuellen Sticker noch nicht am Auto kleben habe. Außerdem hatte ich keinen Führerschein und keinen Ausweis dabei. War aber alles gar nicht so schlimm, denn es handelte sich lediglich um eine Alkoholkontrolle, bei der man nur schnell aus'm Fenster raus ins Röhrchen pusten musste und wie in meinem Fall nach etwa zehn Sekunden weiterfahren durfte, wenn man nichts getrunken hatte
Die Rettungsaktion mit meinem Auto durchzuführen war ziemlich gewagt, denn mein Auto ist mittlerweile nicht mehr ganz so gut in Schuss. Ich hab neulich 'n Keilriemen aus dem Motoraum gefischt aber der war wohl nicht so wichtig, denn es fährt immer noch. Hatte evt. etwas mit der Servolenkung zu tun, denn die geht seitdem nicht mehr. Außerdem läuft es seit einiger Zeit auch gar nicht mehr so rund wie noch vor ein paar Wochen. Deshalb hab ich für den nächsten Ausflug am Osterwochenende in Richtung Norden vorsichtshalber schon mal ein Auto gemietet. Werd es also wohl leider nicht mehr ganz schaffen, mit dem guten alten Volvo die 400.000km voll zu machen.
12:58 - 23.03.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo aus Perth! Nachdem wir letzte Woche schon mal angenehme 22 Grad mit Regen hatten, folgte diese Woche prompt die Rückkehr des Sommers: mal wieder um die 40 Grad und kein bißchen Wind, so dass selbst nichts tun noch zu anstrengend ist. Da das Büro im Prison keine Klimaanlage hat, ist es auch während der Arbeit in den meisten Zellen unerträglich heiß - da bringen auch die paar Ventilatoren nichts, die einem die heiße Luft ins Gesicht pusten.

Cape Leeuwin - der südwestlichste Zipfel Australiens
Letztes Wochenende gab's wieder einen Ausflug und das Auto hat erneut ganz tapfer durchgehalten. Wir sind am Freitag abend die Küste runtergefahren und haben es bis Samstag abend allmählich nach Augusta geschafft. Augusta ist ein recht kleines und unspektakuläres Dorf in der Weinanbauregion um Margaret River und liegt an der äussersten Südwestspitze Australiens. Wie so oft lebt auch dieser Teil des Kontinents überwiegend von seiner Landschaft. Die Orte sind zwar auch alle ganz nett aber mehr eben auch nicht.

Die Küste bei Yallingup
Am Montag konnten wir einen ganz besonderen Luxus genießen, denn es war Feiertag, unzwar nur in Western Australia! Ich weiß zwar nicht welcher aber Hauptsache es war frei - bzw. einigermassen frei, denn da unser Chef aus München diese Woche wieder da ist, hatten wir noch einiges vorzubereiten.
Ab der nächsten Woche geht's dann endlich mit dem Travelsmart-Projekt los, das wir hier von unserem Haus in Nedlands- aus unserem "field office" - leiten werden. Das field office set up ist so gut wie abgeschlossen, noch fehlen allerdings allerhand Brochüren, die wir ab naechster Woche ausliefern wollen. Aber der Australier an sich sieht das eigentlich alles recht locker, ganz nach dem Motto: werden schon noch irgendwie rechtzeitig geliefert werden. Das hoffe dann auch mal.
In der nächsten Woche gibt's dann mal einen ausführlichen field office report, in dem ich euch das tägliche Geschehen in unserem Haus etwas näher bringen werden. Bis dahin, euer Joern.
02:50 - 7.03.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
...Es gibt erfreuliche Nachrichten von meinem Auto: Es hat den Ausflug nach Albany etwa 400 km südlich von Perth problemlos überstanden!!! Das hat mich sehr zuversichtlich für die nächsten Wochen gemacht. Nachdem ich mittelrweile noch die ein oder andere Macke an diesem Uraltgefährt festgestellt habe, glaube ich nun trotzdem fest daran, dass es bis zum Ende meiner Zeit hier im Mai durchhalten wird. Ich werde euch auf dem laufenden halten...
Albany befindet sich wie gesagt an der Südküste Australiens und ist 'n nettes kleines Städtchen mit etwa 22.000 Einwohnern. Dabei handelt es sich tatsächlich schon um die drittgrößte Stadt Western Australias! DieStadt selbst hat keine wirlichen Highlights aber dafür eine echt schöne Umgebung. Mein Favorit war der Little Beach - wenn ich neulich meinte, auf Rottnest Island wären die Strände schön, dann stimmt das zwar immernoch aber der Little Beach ist tatsächlich noch um einiges scnöner. Viel türkiser kann Wasser glaub ich nicht sein.

Die Little Bay - noch schöner als in 'The Beach'!
In der Nähe von Albany gibt es noch eine kleine Besonderheit und die nennt sich Denmark. Also für alle die es noch nicht wussten: Dänemark befindet sich nicht nördlich von Deutschland sondern ist ein Städtchenan der Südküste von Australien. Außerdem gibt's dort noch das Dorf Bremer Bay und die große Bucht mitten in Albany nennt sich Hanover Bay - fälschlicherweise allerdings nur mit einem 'n' geschieben. Ich würd' sagen, wenn schon nachmachen, dann auch richtig.

Abzweigug nach Denmark !?!
Der Rückweg nach Perth führte über die Stirling Range - eine kleine Gebrigskette etwa 80 km landeinwärts. Da galt es dann noch das Hindernis 'Bluff Knoll' zu überwinden. Dabei handelt es sich mit 1073 Metern um den höchsten Berg der Range und auch Südwest-Australiens. Der Aufstieg war in der Mittagshitze nicht gerade entspannend aber hat sich aufgrund des netten Ausblicks echt gelohnt. Fairerweise muss man allerdngs noch erwähnen, dass sich der Parkplatz, an dem der Wanderweg begann, bereits auf 400 Metern Höhe befand.
Da ging's hoch... ...so hieß der Berg,,, ... und so sah' von oben aus
Soviel zum letzten WE, am nächsten steht hier 'ne große Abschiedsparty an, da vier unserer Praktikanten uns demnächst wieder in Richtung Deutschland verlassen. Gruß aus dem immernoch hochsommerlichen Perth. Euer Jörn.
12:23 - 22.02.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo aus Perth! Heute war es endlich soweit. Da ich ja gar nicht mehr so lange hier bin und die ganze Zeit nur Busfahren den Aktionsradius doch ganz schön einschränkt, hab ich mir gedacht, ich muss mir endlich mal 'n Auto kaufen. Aber natürlich kein herkömmliches Auto sondern diesen wunderschönen Volvo 240GL. Ich finde seine 22 Jahre und die bereits gelaufenen 388.000km sieht man ihm echt nicht an. Er läuft auf jedenfall sehr gut und ich denke, er wird die nächsten drei Monate ohne Probleme überstehen.
Ich hoffe, dass ich wieder so ein glückliches Händchen hatte, wie mit meinem Toyota im letzten Jahr - auf jeden Fall hab ich schon mal nur gut die Hälfte bezahlt. Das ganze war noch wesentlich unkomplizierter als in Brisbane, denn Western Australia ist der einzige Bundesstaat in Australien, in dem es kein road worthy (=TÜV) gibt, so dass man eigentlich jedes Auto anmelden kann, wenn es irgendwie fährt.
 Mein neues Auto: in erster Linie groß!
Nun kann ich an den nächsten Wochenenden die Erkundung des Umlandes wieder etwas intensiver in Angriff nehemen. Ansonsten nimmt hier alles seinen Lauf. Sonja und ich bekommen am Mittwoch in unserem Haus Zuwachs - dann kommt 'ne neue Praktikanten aus Deutschland. Ende Februar zieht hier dann noch jemand ein, so dass wir dann zu viert sein werden. Schon seit längerer Zeit eingezogen sind bei uns Kakalaken von recht beachtlicher Größe. Trotz Fallen läuft einem hin und wieder mal eine über den Weg. Ich glaub, hier gehört es einfach dazu, soche Tierchen zu haben, und man ist uncool, wenn man sie nicht hat. Man muss sich einfach nur vorstellen, dass es sich dabei um Maikäfer handelt, dann ist es gar nicht schlimm!
 Unsere Haustierchen
Gute Nachrichten gab's letzte Woche übrigens bezüglicher unser Tasche, die auf dem Rückweg von Rottnest Island verschollen ist. Schon am Montag mittag war sie wieder aufgetaucht - sogar mit komplettem Inhalt. Dafür wurde mir allerdings am Mittwoch im Schwimmbad mein Portemonaie geklaut. Das ist leider bisher noch nicht wieder aufgetaucht und es wird wohl auch nicht wieder auftauchen. Tja, entgegen der weitverbreiteten Meinung, in Australien gäbe es keine Kriminalität, langt der Australier an sich wohl doch ganz gern mal zu. Geld, Karten, Perso und Führerschein weg! Lässt sich von hier etwas schlecht wiederbeschaffen aber das wird schon. Zum Autofahren hab ich zum Glück noch meinen internationalen Führerschein dabei und ausweisen kann ich mich ja mit meinem Reisepass. Ich bin also noch nicht ganz identitätslos! Schönen Gruß nach HH und bis demnächst.
03:23 - 10.02.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
Und schon wieder ein Eintrag. Wie bereits erwähnt war ich am WE mit Sonja auf Rottnest Island knapp 20 km vor Perth. Die Insel ist etwa 11 km lang und an der breitesten Stelle 5 km breit - also recht überschaubar. Daher gibt's dort auch (so gut wie) keine Autos und man bewegt sich mit dem Rad vorwärts.
 Im Hafen von Fremantle - da werden Heimatgefühle wach! Auf der Insel gibt es zahlreiche Buchten, wie ich sie auch im Reisprospekt bislang noch nicht schöner gesehen habe: türkises Wasser und nahezu weißer, feiner Sandstrand. In diesen Buchten konnte man wunderbar schnorcheln, was den Preis-Leistungstest gegenüber meinem Tauchausflug vor einigen Wochen deutlich gewonnen hat, denn schönere oder buntere Fische hab ich beim Tauchen neulich auch nicht gesehen.
Die Salmon Bay im Süden und die Longreach Bay im Norden der Insel Der Name der Insel hat einen ganz witzigen Hintergrund, denn dort gibt es ganz witzige Tierchen, bei deren erstem Anblick ich nur dachte: Die Ratten gedeihen hier aber gut! Dasgleiche dachten sich auch die Europäer bei ihrer Ankunft vor ein paar hundert Jahren und benannten die Insel nach den 'Ratten'.
Mini-Kangaroo oder: Ein Quokka kommt selten allein Tatsächlich handelt es sich allerdings um eine Mini-Kangaroo-Art, genannt Quokka, die es wohl nur auf der Insel gibt. Die Verwandtschaft zum Kangaroo wird spätestens bei der Fortbewegung deutlich, denn statt ganz normal zu laufen, wie es Ratten machen, hoppeln die Quokkas, so wie ihre großen Brüder es tun.
 Ausblick von unserem Cottage: Sonnenuntergang in der Geordie Bay Die Rückfahrt war dann nochmal ein besonders Highlight, denn es stürmte und war dementsprechend wellig und wackelig. Außerdem ist aus irgendeinem unerklärlichen Grund unser Gepäck (es war zum Glück nur eine Tasch mit wenig Inhalt) nicht angekommen aber die Nachfoschungen laufen. Vielleicht kann ich es ja morgen schon bei der Fährgesellschaft abholen. Bis bald, euer Jörn.
01:22 - 4.02.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
...Ich bin's endlich mal wieder. Die letzten zwei Wochen, in denen wir unser Fellowmeeting hatten, waren ziemlich anstrengend. Wenn wir abends frei hatten, sind wir meist Bier trinken gegangen, und wenn wir nicht Bier trinken gegangen sind, hatten wir in der Regel auch nicht frei! Ihr seht - zum Blog schreiben, blieb da keine Zeit.
 Auf dem Betriebsausflug: Kangaroo von oben!
Es hat insgesamt echt viel Spaß gemacht, vor allem da ich mit Hendrik, Dorothee und Talina drei Ex-Kollegen aus Brisbane wiedergesehen habe. Neben sieben Vorträgen von unserem Chef Werner gab's noch 'ne ganze Reihe weiterer Programmpunkte wie z.B. Gefängnisführung bei Nacht (also nicht durchs Büro sondern durch den Museumsteil), Abendbrot essen bei Werner, Tagesausflug mit dem ganzen Büro und natürlich das legendere Prison-Dinner, bei dem wir Fellows für alle Angestellten das Essen organisieren mussten und Werner 'ne 9-Liter-Flasche Wein gespendet hat. Wir haben ganz bequem Pasta bestellt und Vor- und Nachspeise selbst zubereitet.
 Prison-Dinner: ganz hinten Gabi, Wein und Werner
Mittlerweile ist wieder Alltag im Gefängnis eingekehrt. Ich werd ab Mitte März wieder so etwas ähnliches machen wie in Brisbane - diesmal allerdings noch mit ein paar anderen Aufgaben gepaart - und ab dann vom Haus in Nedlands arbeiten, das sich dann field office nennt. WIrd 'ne recht interessante Angelgenheit, denn eigentlich ist das Haus für das, was geplant ist, viel zu klein. Näheres dazu, wenn's losgeht.
 After work activity - die uneingekreisten haben sich dazugeschlichen
Am Dienstag abend ist Sonja hier eingetroffen und versucht seitdem verzweifelt im Büro eine Aufgabe zu finden. Später wird sie auch im field office mitarbeiten, aber da das ja noch etwas hin ist, muss sie vorerst noch ein paar Wochen im Gefängnis absitzen.
 Puuhhh war das anstrengend - im Taxi nach Hause
Am WE fahren wir zusammen nach Rottnest Island, das etwa 'ne halbe Stunde mit dem Schiff von Fremantle entfernt ist. Hab mir sagen lassen, das ist da so ähnlich wie auf Helgoland, denn da gibt's auch keine Autos. Ich glaub, das war's dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Eigentlich sollte ich dort schon letzten Mo. hin, denn das war auch Programmpunkt unseres Fellowmeetings. Da Werner aber kurzfristig die Idee hatte, dass ich auch auf ein meeting (wichtig!) mitkommen könnte, sind die anderen ohne mich gefahren. Er selbst war auch nicht mit, so dass am Ende zwei Fährtickets übrig geblieben sind. Eigentlich hätte man die auch zurückgeben können, aber als ich (natürlich ganz beiläufig) erwähnt hatte, dass ich die auch ganz gut gebrauchen könnte, wurden die mir von der Firma überlassen. Danke schön!
 Talina hat Kangaroo gemacht (O-Ton: die Fiecher sind 'ne Pest) Apropos meeting - meetings hat man hier in aller Regelmäßigkeit und mit jedem. Ich glaub, wenn sich im Büro mehr als zwei Leute zusammen setzten, dann spricht man im Allgemeinen von einem meeting. Klingt immer so wichtig - wenn man mal schaut, was am Ende dabei rauskommt, ist es das aber meist gar nicht. So das war's dann erstmal wieder. Da das meeting (der Fellows) ja jetzt vorbei ist, werd ich wohl auch wieder etwas fleißiger schreiben. Also ruhig mal wieder vorbeisurfen! Gruß Jörn.
12:21 - 2.02.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo nach Hamburg! Ich bin wohl erhalten in Perth angekommen und hab mich mittlerweile auch recht gut eingelebt. Das Arbeitsjahr fing echt anstrengend an, denn ich bin ja am 3.1. gelandet und musste feststellen, dass das Büro hier erst am 8.1. wieder aufgemacht hat. Dadurch hatte ich erstmal ein gaaanz langes WE und konnte mir ausgiebig Fremantle (aka Freo) und Perth und auf einer 3-Tagestour auch schon das Outback anschauen.
 In Fremantle - die Straßenbahn ist in Wirklchkeit ein Bus!
Perth is eigenltich ganz ok und überzeugt vor allem durch das viele Wasser direkt in der City, denn der Swan River ist an einigen Stellen eher eine überdimensionale Alster als ein Fluss. Ansonsten ist die Stadt aber eher unspektakulär. Dafür ist die Umgebung echt nett, denn es gibt sowohl in der Stadt als auch drum herum reichlich Sonne, Strand und Meer. Außerdem findet man sich bei gar nicht allzu langer Fahrt in öslticher Richtung recht schnell mitten im einsamen Outback wieder, wo man teilweise über endlos lange Strecken weder irgendwelche Dörfer noch andere Autos antrifft. Ist irgendwie alles etwas verlassener als an der Ostküste.
 Die Skyline von Perth bei Nacht
Wir sind hier zur Zeit fünf deutsche Praktikanten und drei Fellow (die haben den gleichen Vertrag wie ich). Da einer von denen zu Beginn noch Urblaub hatte, konnte ich in meiner ersten Woche in Fremantle wohnen, wo auch das Büro ist. Freo ist der Hafen von Perth und in etwa so weit von Perth City entfernt wie Neugraben von HH. Das Städtchen hat echt viele nette alte Häuser (und auch Kneipen) und zum Strand waren's vom Haus gerade mal fünf Minuten zu Fuss! Inzwischen musste ich allerdings nach Nedlands umziehen (weil Paul mittlerweile wieder da ist), was ungefähr mittig zwischen Freo und der City liegt. Ist etwas ungünstig, da ich ja weiterhin in Freo arbeite und nun jeden Tag pendeln muss. Deshalb is wohl auch bald wieder ein Auto fällig.
 Mein neuer Arbeitsplatz - ich sitz in Zelle 50 Mein Arbeitsplatz ist echt interessant, denn ich arbeite im alten Gefängnins von Freo. Ein Teil davon wird als Büro genutzt, so dass ich jetzt jeden Tag 8 Stunden in einer ehemaligen Zelle sitze und zur Mittagspause eine Stunde Freigang habe! Meine Aufgabe hat sich noch nicht so ganz herauskristllisiert aber es geht allmählich voran...
 Auch hier gibt's Schlafkoalas
Auch an meinem zweiten WE war ich recht aktiv, denn am Sa. war ich Tauchen und am So. hatte ich mir ein Auto gemietet und bin nörldich von Perth am Strand und im Yanchep-Nationalpark gewesen. Somit hab ich in den ersten zehn Tagen wohl schon weitaus mehr gesehen als manch anderer zu Beginn seines Perth-Aufenthalts.
 Hier wohn ich jetzt - das Auto war leider nur für einen Tag geliehen Die nächsten zwei Wochen haben wir hier ein Fellowshipmeeting, d.h. alle Fellows von Socialdata (insgesamt acht) sind gerade in Perth und wir machen mit unserem Chef Werner einige Seminare und für's Zusammengehörigkeitsgefühl natürlich auch ein paar Ausflüge und gemeinsame Abendveranstaltungen. Dadurch seh ich jetzt mit Hendrik, Dorothee und Talina (Aussie und auch kein Fellow aber trotzdem dabei) drei alte Bekannte aus Brisbane wieder, die bei mir in Nedlands mit eingezogen sind. Ihr seht also es geht mir gut und ich genieße meine Zeit hier. Mal sehen, wie die nächsten zwei Wochen so werden. Ich werd demnächst mal davon berichten. Gruß, euer Jörn.
12:14 - 18.01.2007 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo ich bin's. Nachdem wir uspruenglich geplant hatten, zwischen Sydney und Melbourne irgendwo ein paar Strandtage einzulegen, haben wir die Strecke aufgrund des schlechten Wetters recht zuegig zuerueckgelegt. Die Strandtage haben wir dann auf Phillip Island bei Melbourne nachgeholt, als das Wetter sich wieder gefangen hatte. Da haben wir dann auch mal 'ne Surfstunden genommen und es tatsaechlich geschafft auf diesem komischen Brett zu stehen.
Im Anschluss gings zu den 12 Aposteln. Dabei handelt es sich um grosse lange Felsen, die wie die Lange Anna auf Helgoland vor der Kueste Victorias aus dem Meer ragen. Allerdings ist der ein oder andere davon schon dem Wasser zum Opfer gefallen, was aber scheinbar auf die Bezeichnung keinen Einfluss hat. Ich habe etwa siebeneinhalb Felsen gezaehlt.
Abschliessend waren wir drei Tage in Melbourne, wo es uns irgendwie besser gefallen hat als in Sydney. Die Stadt hat zwar keine wirklichen Highlights, war uns aber trotzdem sympathischer. Lag vielleicht an den verhaeltnismaessig vielen alten Gebaeuden und den Strassenbahnen, die eine recht europaeische Atmosphaere geschaffen haben.
Da es nun zurueckgeht, war dieses kurze Lebenszeichen der voerst letzte Eintrag in diesem Blog. Vielen Dank an alle, die ab und zu mal reinsgeschaut haben, ich hoffe es hat euch gefallen. Bis bald in Hamburg, euer Joern.
02:50 - 25.11.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo aus Sydney! In den letzten zwei Tagen haben wir in endlosen Fußmärschen die größte Stadt Australiens erkundet. Es ist echt nett hier und schon eine andere Kategorie als Brisbane, da hier viel mehr los ist und die Stadt auch Nachts nie zur Ruhe kommt. Allerdings fand ich, dass sie bezüglich Sightseeing neben der Oper und der Harbour Bridge nicht allzu viel zu bieten hatte. Aber groß ist sie!

Oper und Harbour Bridge und Martin und Jörn
Unsere Unterkunft war in erster Linie billig und hatte eine gute Lage, ist aber ansonten eher nicht erwähnenswert. Wir haben sozusagen zwischen der Reeperbahn und St. Georg gewohnt. Wenn man links rum ging, kam nach 300 Metern das Rotlichtviertel in Kings Cross und rechts rum in gleicher Entfernung das Schwulen- und Lesbenviertel in Darlnghurst. Dort waren wir gestern auch unterwegs und es wirtke zunächst alles recht normal. Beim Essen stellten wir aber fest, dass unser Kellner vom anderen Ufer kam. Als wir ihn dann gefragt haben, wo wir hinterher noch hingehen könnten, war daher auch seine erste Frage: Seid ihr schwul oder nicht? Gut, dass er gefragt hat, denn sonst hätte er uns womöglich komplett unpassende Tipps gegeben!
Heute stand dann noch ein Highlight der australischen Popkultur auf dem Programm - wir waren beim Kylie Minogue Konzert im Entertaiment Center. Haben gestern erst erfahren, dass sie dieses Wochenende in Sydney ist und kurzfristig noch über Ebay Karten bekommen. Dort haben wir auch einen alten Bekannten wiedergesehen. Da Robbie Williams offensichtlich keine Zeit hatte, um mit Kylie das Duett "Kids" zu singen, ist kurzerhand Bono von U2 eingesprungen. Wie praktisch, der ist ja sowieso grad für seine insgesamt drei Konzerte in der Stadt. Heute hatte er aber zum Glück "frei", so dass wir ihn nochmal sehen konnten.
 Kylie und Bono im Duett - diesmal leider nicht zum Greifen nah Morgen geht's für eine Nacht an den bekannten Stadtstrand von Bondi Beach und anschließend weiter Richtung Melbourne.
10:10 - 12.11.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo! Am letzten Donnerstag ging's mit Martin los nach Fraser Island. Dabei handelt es sich um die größte Sandinsel der Welt, die über Ewigkeiten durch den Wind angeweht wurde. Aufgrund des Sandes war ein Allradfahrzeug Voraussetzung, um die Insel betreten zu dürfen. Daher haben wir uns einen Jeep geliehen und insgesamt drei Tage Strand und Inselinneres erkundet. Dabei gab es keine Straßen sondern nur festgefahrenen Strand oder mittelmäßige bis schlechte Allradpisten, so dass wir uns auch prompt einmal festgefahren haben. Nach 'ner dreiviertel Stunde buddeln mit Händen und Füßen war das Problem zum Glück behoben. War echt nett aber ganz so naturbelassen, wie man immer hört, war es dann doch nicht. Für diejenigen, die es nicht so mit der Natur haben, gibt es ein paar Resorts auf der Insel. Wir haben aber natürlich stilecht gecampt, so wie es sich auf Fraser gehört.
 Unser Gefährt auf Fraser Island
Über den Umweg Noosa Heads nördlich von Brisbane, wo wir eine Nacht Station gemacht haben, ging es zurück, denn gestern stand ja das Highlight U2 an. Wir waren insgesamt 14 Stunden unterwegs, denn als echter Fan musste man natürlich ab halb zwölf in der Schlange stehen, um bei der Vergabe der besten Plätze eine gute Ausgangsposition zu haben. Das Warten hat sich auch richtig gelohnt, denn wir standen ganz vorne, direkt einem Steg, der von der Bühne ins Publikum führte, so dass Bono und Kollegen ständig in drei Meter Entfernung an uns vorbeigelaufen sind - war schon ziemlich genial.
 Bono aus nächster Nähe Heute gehts mal wieder für zwei Nächte nach Byron Bay und anschließend direkt nach Sydney und dann wissen wir auch noch nicht so recht. Mal sehen...
10:34 - 8.11.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo aus Brisbane. Am letzten Wochenende hab ich mich auf den Weg gemacht, um Tasmanien zu erkunden. Auch wenn es nur recht kurz war und ich bei weitem nicht die ganze Insel gesehen habe, konnte ich mir doch einen guten Eindruck verschaffen.Am Freitag abend bin in Hobart - der Haupstadt im Süden - angekommen und mein erster Gedanke war: Das ist nicht mehr Australien! Landschaftlich hat mich dieser Teil Tasmaniens sehr an Schweden erinnert und vom Wetter her ganz stark an Hamburg, denn es war nass und kalt. Fr. abend und Sa. morgen bin ich in Hobart geblieben und hab mir die Stadt angeschaut, bevor ich mich auf den Weg zur Tasmanischen Halbinsel im äußersten Südosten gemacht habe. Neben endllosen Felsenküste hat mich hier vor allem Port Arthur interessiert, eine ehemalige Gefängnissiedlung für Schwerverbrecher vom australischen Festland. Übriggeblieben sind davon bis heute einige Ruinen, die man besichtigen konnte, Anschließend hab ich die Halbinsel wieder verlassen und bin ein Stück an der Ostküste hochgefahren, wo ich auch übernachtet habe.
 Blick auf Hobart Sonntag hab ich mir an der Ostküste den Freycinet Nationalpark angeschaut, in dem es einen Wanderweg zur Wineglass Bay gab, eines der bekanntesten Postkartenmotive der Insel. Das Wetter war zum Glück recht gut an diesem Tag, auch wenn es trotz der Sonne nicht so richtig warm war. Anschließend bin ich weiter Richtung Norden gefahren und hab dabei zahlreiche Strände gesehen, die mich eher an die Malediven als an Tasmianien erinnert haben - blaues Meer und weißer Sand. Über die recht bayrisch wirkenden Berge im Norden bin ich dann wieder ins Landesinnere nach Lauceston gefahren - der zweitgrößten Stadt, von der mein Rückflug ging. Obwohl es eine ähnlich attraktive Wasserlage hat wie Hobart, fand ich es eher langweilig. Lag aber wohl auch daran, dass es am So. nachmittag ziemlich ausgestorben wirkte.
 Wineglass Bay - in echt noch etwas schöner als auf dem Foto Auf'm Rückflug hatte Jetstar (das war meine Fluggesellschaft) noch ein ganz besonderes Highlight parat. Ich war sowieso schon gut zwei Stunden vor Abflug am Flugplatz, um zu vermeiden, dass mir für den Leihwagen ein kompletter weiterer Tag berechnet wird, und erfuhr dann kurz dem eigentlichen Abflug, dass es wohl noch etwas länger dauern könnte. Das Flugzeug, mit dem ich fliegen sollte, kam aus Brisbane und war noch auf dem Weg nach Launceston, als irgendein defekt festgestellt wurde. Dadurch musste es in Melbourne landen und ausgetauscht werden, was zu einer erheblichen Verzögerung geführt hat. Statt abends um elf war ich so erst nachts um halb zwei in Brisbane, um halb drei im Bett und musste am nächsten Morgen um halb sieben Martin abholen - hatte schon überlegt, ob ich nicht am Flughafen schlafen sollte.
Martin hat sich mittlerweile schon einiges von Brisbane gesehen und heute werden wir zusammen Richtung Norden nach Fraser Island aufbrechen. Daher hab ich gestern noch ein Abschiedsgrillen bei uns auf'm Balkon veranstaltet. Werden allerdings nächste Woche nochmal für ein, zwei Nächste für's U2-Konzert in Brisbane aufschlagen, bevor wir endgültig Richtung Süden aufbrechen.
10:07 - 2.11.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo mit o! Am letzten Wochenende war es soweit, ich habe meine Cousine Tina in Cainrs besucht. Cainrs liegt im Norden von Queensland und ist an sich ziemlich öde. Es ist daher auch nur Ausgangspunkt für sämtliche Touren ins Umland oder zum Great Barrier Reef, das sich hier relativ dicht (70 km) vor der Küste befindet.
 Beim Japaner So eine Reef Tour haben wir am Sonnabend auch unternommen. Vorher ging's am Freitag allerdings noch mit einigen Japanern aus Tina's Sprachschule beim Japaner essen. Am Sonnabend ging es gleich mal genauso japanisch weiter. Von den etwa 30 Teilnehmern der Tour war mindestens die Hälfte aus Japan und davon hat sich - ganz nach dem Motto "eine Seefaht die ist lusitg" - so ziemlich jeder auf dem Weg zum Reef übergeben. Erste Amtssprache an Bord war dann auch japanisch, hinterher wurden die Ansagen noch kurz auf englisch gehalten.
Ich war am Reef zweimal Tauchen und Tina hat sich am Schnorcheln versucht, was allerdings aufgrund der Strömung nur von wenig Erfolg gekrönt war. Die Tauchgänge selbst waren echt nett aber dabei bekommt man natürlich von den ungeheuren Ausmaßen des Reefs recht wening mit. Da dann auch noch die Crew ihr Programm eher routiniert als feundlich runtergespult hat, waren wir uns am Ende beide einig: Man war mal da, mehr aber auch nicht! Das Geld wäre wahrscheinlich besser in einen Rundflug angelegt gewesen, um sich aus der Luft einen umfassenden Eindruck zu verschaffen.
 Der Strand von Ellis Beach Am Sa. abend sind wir nach Ellis Beach nördlich von Cainrs gefahren, wo wir eine richtig nette Hütte direkt am Strand gemietet hatten. Von dort sind wir am Sonntag in die Tablelands gefahren, ein etwa 1000 m hohes Gebirge, das sich direkt hinter der Küste erhbet. Eingentlich erhebt sich an der gesamten Ostküste Australiens hinter der Küstenlinie ein Gebirge, das besondere an der Region um Cairns ist jedoch, dass sich die Berge mit ihrem Regenwald direkt hinter der Küste erheben und nicht erst einige Kilometer weiter landeinwärts.
 Der Ortseingang von Yungaburra - ganz untypisch australisch Bei der Fahrt durch die Berge merkt man immer wieder, dass Australien nicht nur aus Strand und Outback besteht. Der Grünstreifen hinter der Küste lässt einen manchmal dann auch vergessen, dass man sich in Australien befindet, denn er erinnert doch eher an heimische Regionen. Vor allem dann, wenn sich die Berge - so wie am Montag geschehen - mit einem typischen Hamburger Schmuddelwetter vermischen.
Nach einem Tag auf dem Great Barrier Reef und zwei Tagen in den Tablelands ging es für mich am Montag abend zurück nach Brisbane. Hier bin ich nun mit der Planung des nächten Wochenendes beschäftigt, denn von morgen bis Sonntag schau ich mir Tasmanien an. Und Montag kommt ja auch schon Martin, mit dem ich von Brisbane über Sydney nach Melbourne fahren werde. Ich hoffe, ich werde auch dann gelgentlich noch Zeit finden, hier kurz von unseren Erlebnisen zu berichten. Also bis demnächst...
09:36 - 26.10.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Am Samstagabend war es soweit: Ich hatte meinen ersten Länderspieleinsatz - als Zuschauer. Australien hat hier in Brisbane gegen Paraguay gespielt und das hab ich mir mal angetan. Am unterhaltsamsten in der ersten Halnzeit fand ich, dass am Spielfeldrand drei Minuten Nachspielzeit angezeigt wurden und dies auch noch vom Stadionsprecher durchgesagt wurde, der Schiedsrichter aber direkt nach dieser Durchsage abegepfiffen und für große Verwirrung gesorgt hat. Pause is, wenn der Schiri pfeift!
 Socceros-Fan mit australischem Nationalgericht (Fish 'n' Chips)
Nach der Pause gab's in der 87. Minute das 1:0 für für die Socceros zu bestaunen, dass für große Begeisterung im Suncorp Stadion gesorgt hat. Diese war dann allerdings in der 94. Minute schon wieder verflogen, als Paraguay unter freundlicher Mithilfe des kurz zuvor eingewechselten australischen Torwart-Oldies Mark Schwarzer zum Ausgleich kam. Danach war Schluss. Da die ganze Veranstaltung unter dem Motto "Powerade-Cup" stand (in Australien muss es immer irgendein Cup sein - ein einfaches Freundschaftspiel reicht da nicht), hab ich mich schießlich gefragt, wer denn diesen Cup eigentlich gewonnen hat???
Fussball war für mich allerdings nur der Auftakt in ein ereignisreiches Restwochenende, denn ich bin direkt im Anschluss nach Byron Bay gefahren, wo ich mich mit Hendrik, Simon und Conni getroffen habe. Die sind schon Sa. morgen mit'm Bus dorthin und am So. sind wir alle gemeinesam mit meiner Limousine zurückgefahren.
Nach einer recht kurzen Nacht stand für mich am So. morgen Tauchen auf'm Programm. Das war mal wieder ein interessantes Erlebnis, denn zum einen hat das Thema Sicherheit in New South Wales nicht so einen hohen Stellenwert wir hier in Queensland, was mich zunächst auch etwas irritiert hat. Es ging halt mit relativ kurzen Einweisungen einfach mal los. Zum anderen war's aber auch interessant, da das Tauchrevier jede Menge zu bieten hatte. Wir sind um eine Felseninsel vor Byron Bay herumgetaucht und haben dabei u.a. etwa fünf ziemlich große Haie und zwei Mantarochen gesehen.
 Auf dem Weg nach Nimbin Nach ein paar Stunden am Strand ging's dann über den Umweg Hinterland zurück. Dabei sind wir noch in "Nimbin" vorbeigekommen, einem recht alternativen Dorf mitten im Niemandsland, wo einem von der ansässigen Hippie-Gemeinschaft auf offener Straße Drogen zum Kauf angeboten wurden. Die Haupt-"Einkaufsstraße" von Nimbin - alternativ und bunt Diese Tour hatte zwar einen Umweg von etwa drei Stunden zur Folge, hat sich aber aufgrund der Landschaft echt gelohnt. Vor allem bei den Bayern unter uns (Conni und Simon) ließen die Berge die Herzen höher schlagen.
Apropos Conni und Simon - wir haben Zuwachs bekommen. Conni is seit einer Woche hier, wohnt bei uns und arbeitet bei uns in Kelvin Grove - genau wie Dorothee, die vor etwa sechs Wochen angekommen ist, allerdings privat untergekommen ist. Simon ist seit etwa vier Wochen hier, wohnt in Carseldine und arbeitet in Virginia. Soviel zu den Änderungen auf unserem betriebsinternen Arbeitsmarkt. Ich wünsch euch allen eine schöne Woche und bis demnächst.
12:37 - 9.10.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Wie bereits angekündigt ging es für mich letztes Wochenende zum Tauchen in die Moreton Bay vor Brisbane. Los gings von einem kleinen Hafen nördlich der Stadt mit der 'Big Cat Reality', einem Boot, das speziell für solche Tauchtouren hergerichtet ist. An Bord waren etwas 15 Taucher, 5 Besatzungsmitglieder und 2 Leute von der Tauchschule. Nachdem wir gegen halb neun abgelegt haben, gings etwas zwei Stunden in Richtung Moreton Island, wo wir über Nacht geankert haben.
Ab Sonnabend morgen hieß es dann eigentlich nur noch tauchen, essen und schlafen. Aufstehen war um sechs und der erste Tauchgang ging um sieben los. Insgesamt haben wir am Sa. fünf und am So. drei Tauchgänge gemacht. Außer vielen bunten Fischen und mehreren großen Schildkröten haben wir uns zwei Wracks angeschaut und waren einmal nachts im Dunkeln tauchen. Zwischen den Tauchgängen konnte man sich dank des hervorragenden Wetters auf dem Sonnendeck erholen oder sich mit einem der zahlreichen Snacks stärken.
Ich habe mit drei weiteren Tauchern zusammen fünf spezielle Tauchgänge gemacht, die für den 'Advanced Open Water' Kurs (=Fortgeschritten) erforderlich waren. Durch die Teilnahme an diesen Tauchgängen und an einer Theorieeinheit am Mittwoch zuvor habe ich diesen Schein bestanden und bin zumindest auf dem Papier nicht länger Anfänger!
Wie sich das mit dem nicht mehr Anfänger sein allerdings in der Praxis bewährt, wird sich schon demnächst herausstellen, denn ich konnte die restlichen drei Tagestips meiner Fünferkarte komplett für ein weiteres Tauchwochenende auf der Big Cat Realitiy anrechnen lassen. Das findet schon Mitte Oktober statt und lohnt sich insgesamt mehr als eine Tagetour, denn so hat man während eines ganzen Wochenendes acht Tauchgänge, während man auf einer Tagetour, die annähernd den ganzen Tag beansprucht gerade einmal zwei Tauchgänge macht.
Ihr seht also, es hat mir sehr gut gefallen, denn sonst hätte ich ja für Mitte Oktober nicht noch so ein unerholsames Wochenende gebucht. Wollen wir mal hoffen, dass sich das Wetter dann wieder einmal von seiner besten Seite zeigt und ich vielen interessanten Meeresbewohnern begegnen werde.
12:31 - 28.09.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Ich mal wieder! Nachdem ich mir neulich überlegt habe, nochmal etwas anderes als den Ostteil Australiens anzuschaun und ich im Internet geschaut habe, was sich mit den angebotetenen Flügen verwirklichen lässt, habe ich mich für den Norden der Insel entschieden: Los gings letztes WE am Fr. abend um neun mit einem knapp viestündigen Flug nach Darwin. Dort angekommen, musste ich dann feststellen, dass ich mich nicht nur in einer anderen Klimazone sondern auch in einer anderen Zeitzone befand. In Darwin ist es tatsächlich eine halbe (!) Stunde früher als in Brisbane und vor allem viel, viel wärmer, tagsüber schon fast zu heiß. Aber so is das halt in den Tropen.
Nach einer kurzen Nacht im Backpacker, habe ich dann am nächsten morgen festgestellt, dass Darwin zwar nicht ganz so öde ist, wie es auf den ersten Eindruck schien, unnötig viel Zeit sollte man hier aufgrund des viel interessanteren Umlandes aber nicht verschweden. Es hat zwar aufgrund der Küstenlage auch einige schöne Flecken, ist aber in erster Linie Ausgangspunkt für Touren ins Umland, was auch ich mit einem Leihwagen in Angriff genommen habe. 
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Irgendwo im Nirgendwo... ...endlose Weiten
Im Umland war dann der Litchfield Nationalpark 130 km südlich von Darwin mein Ziel. Andere Ziele kamen für mich nicht in Frage, da ich ja nur mal eben übers Wochenende unterwegs. Der Park hat vor allem weitläufige, unberührte Natur, mehrere Wasserfälle mit Bademöglichkeiten, zahlreiche, riesige Termitenhügel und bei diesem Wetter auch das ein oder andere Buschfeuer zu bieten. Buschfeuer am Straßenrand Sonnenuntergang im Rauch des Feuers
Übernachtet habe ich dann im 450-Seelen-Dorf Batchelor am Eingang des Parks auf einer Schmetterlingsfarm. Die gehört einem recht durchgeknallten Australier, der auf seiner nette Anglage mitten im Nichts eine echt entspannende Atmosphäre geschaffen hat. Wär gern noch länger geblieben aber es war ja nur ein Wochenendtrip.
 Riesentermintenhügel Am Sonntag gings dann vormittags nochmal in den Nationlpark, bevor ich mich leider schon wieder auf den Rückweg nach Darwin machen musste. Auf dem Rückweg habe ich noch an einer Krokodilfram angehalten, denn Krokodile sind wohl sher typisch für diese Gegend. Dort konnte ich mir dann zahlreiche schlafende Krokodile anschauen, Bewegungen waren dabei nur im Einzelfall zu vernehmen. Da kam mir der Gedanke, dass sich Krokodile rein vom Tagesrhythmus recht gut mit Koalas verstehen müssten, da sie scheinbar auch nur fressen und schlafen.
Warnung an der Badestelle der Wrangi Falls Schlafendes Krokodil auf der Krokofarm
In Darwin gings dann noch auf den Mindill Beach Market, auf dem es beim Sonnenuntergang direkt am Strand reichlich Essen und Stände zum Bummeln gab. Anschließend war ich noch im Open Air Kino, wo ein Film aus der Region um Darwin gezeigt wurde, in dem eine Geschichte über Aborginies im Orignal mit Untertiteln gezeigt wurde - ein recht seltenes Erlebnis. Mitten in der Nacht bin ich dann zurück nach Brisbane gefloge, wo ich im sechs gelandet bin, so dass ich pünktlich zur Arbeit um sieben zu Hause war. Ein ausführlicher Mittagsschlaf ließ sich am Mo. dann auch nicht verhindern. Auch wenns kurz war, hats sich echt gelohnt, denn es war mal ne ganz andere Ecke von Australien mit endlosen, menschenleeren Weiten, was hier in Brisbane und Umgebung ja eher selten vorzufinden ist.
Dieses WE geh ich übrigens von von Fr. abend bis So. abend Tauchen. Dabei fahren wir mit nem großen Boot, auf dem wir auch übernachten, in die Moreton Bay vor Brisbane. Mal sehen, wie das so wird und welche Tiere ich diesmal treffe. Bis demnächst, Jörn.
10:24 - 18.09.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallihallo! Mich gibt's auch noch. Ich wurde bisher noch nicht vom Rochen erstochen. Aber am WE geht's aber mal wieder zum Tauchen, was hier wohl scheinbar doch nicht so ganz ungefährlich ist. Doch ich werd mich in Acht nehmen.Am letzten WE sind wir am Sonnabend auf'm Brisbane Riverfestival gewesen, bei dem eine Woche lang rund um den Brisbane River zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Wir waren aber nur wegen des Riverfires da, einem Riesenfeuerwerk, bei dem an verschiedenen Stellen am Fluss 'ne halbe Stunde lang Raketen abgeschossen wurden. War schon ziemlich beeindruckend. Wir hatte uns dafür entschieden, das ganze an der Story Bridge zu verfolgen, was meiner Meinung nach eine recht gute Wahl war. Die Story Bridge wurde in das Feuerwerk integriert - so sieht's hier wohl auch Sylvester aus.
Am Sonntag stand dann mal wieder ein "Familienausflug" an. Wir sind fast alle (ohne Karin, denn am So. war ja hier Vatertag) zusammen in die Berge gefahren, die sich westlich der Stadt befinden. Die Stadt wird gewissermaßen von diesen Bergen begrenzt, sie sind von fast überall zu sehen und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was wohl dahinter kommt. Die Antwort ist allerdings weniger spektakulär, denn da befinden sich einfach nur weitere Berge und ab und zu mal 'n See. Wenn man weit genung nach Westen fährt, kommt dann wohl irgendwann noch 'n Ayers Rock und die Westküste aber das war für uns an einem Tag nicht zu schaffen ;-)
 Blick auf die andere Seite der Berge Die Arbeit bringt immernoch Spaß. Das Projekt läuft mittlerweile recht routiniert und allzu viele unerwartete Überaschungen bleiben uns erspart. Da es von unserem Haus in Alderley dichter zu den Suburbs ist, in denen wir gerade ausliefern, starten unsere Radfahrer ihre Touren seit gut einem Monat in Alderley. Das bedeutet für mich, dass ich den Tag ganz bequem zu Hause beginnen kann und erst gegen Mittag ins Büro fahre. Da wir hier auch eine Verbindung zu unserem Projektserver im Büro haben, macht es sowieso keinen großen Unterschied, ob man im "Home Office" in Alderley ist oder in Kelvin Grove. Dieser Zustand wird noch bis kurz vor Ende des Projekts anhalten, da wir wohl nur die letzten Suburbs wieder vom Büro aus beliefern werden (wenn überhaupt).
Ihr sehr also, mir geht's weiterhin gut und es gefällt mir hier noch immer. Sonnige Grüße aus dem immer wärmer werdenden Brisbane von Jörn.
01:20 - 6.09.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Dieses Wochenende war es endlich soweit, ich bin das erste Mal tauchen gewesen. Als ich am Sa. um viertel vor sieben im Hafen in Manly ankam, war ich erstmal heilfroh, dass ich nicht wie letzte Woche der einzige war und es tatsächlich losging. Wir waren insgesamt sieben Taucher plus einem Leiter von der Tauchschule und einem Skipper, der unser Boot gefahren hat. Der Leiter war zum Glück Deutscher und konnte mir daher recht unkompliziert erklären, was ich wann zu machen habe.Nachdem das kleine Boot komplett mit der gesamten Ausrütung beladen war, sind wir eine gute Stunde an die Stelle für den ersten Tauchgang rausgefahren. Als wir schließlich geankert hatten, musste ich feststellen, dass wir uns direkt vor Straddie Island befanden, also der Insel, auf der ich am vorigen WE den Sa. verbracht habe.Bevor es dann losging wurde uns eine Karte mit den Gegebenheiten unter Wasser gezeigt, auf der u.a. Tiefenangaben eingetragen waren. Ich war doch recht skeptisch als ich sah, dass dort ein Haigraben eingetragen war, denn ich wusste ja, dass Haie gefährliche Tiere sind, die hin und wieder ganz gern mal Menschen beißen. Mir wurde allerdings umgehend erklärt, dass das ja gar nicht stimme, Haie in Wirklichkeit ganz lieb und nett sind uns eigentlich nur unter ihrem schlechten Ruf leiden. Tatsächlich ist uns dann auch schon nach wenigen Minuten ein Hai vor der Nase rumgeschwommen und der wirkte zum Glück recht ruhig und friedlich. Taucher sind wohl für Haie uninteressant, da sie zu langsam und langweilig sind. Einige der anderen Taucher hatten Unterwasserkameras mit und mir freundlicherweise Bilder vom gestrigen Tag zugemailt. Der König der Meere...Vor dem zweiten Tauchgang gabs dann eine kleine Pause und wir haben mit dem Boot die Position gewechselt, damit wir nicht zweimal an der gleichen Stelle tauchen. Auch ohne Haie war dieser Tauchgang sehr beeindruckend, denn das Wasser hier ist glasklar, so dass man eine unglaubliche Sichtweite hat und sich bei den zahlreichen bunten Fischen, die es hier gibt, vorkommt wie im Aquarium.
 ...und der kleine Bruder von Nemo!Nach dem zweiten Tauchgang gings dann wieder zurück zum Hafen, wo wir noch alles zusammengeräumt haben, bevor es dann nach Hause ging. Es hat mir echt super gefallen und da ich mir ja gleich eine 5er-Karte gekauft habe, stehen jetzt noch mindestens vier weitere Tagesausflüge vor mir! Euch allen eine schöne Woche (hier is am Mi. Feiertag!!!) und bis demnächst. Jörn.
12:24 - 14.08.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Ich bin's endlich mal wieder! Obwohl seit meinem letzten Eintrag schon zwei Wochenenden verstrichen sind, hat es mit dem Tauchen immernoch nicht geklappt . Der Juli und der August sind hier nämlich die windigsten Monate des Jahres und deshalb wurde es bisher aufgrund des Wellengang immer abgesagt. Das Beste am letzten WE war dann aber, dass die Tauchschule mir wegen der Absage auf die Mailbox vom Handy gesprochen hat und ich das nicht so ganz mitbekommen habe. Hab mir gedacht, wer soll mir hier schon auf die Mailbox sprechen, wo ich doch kaum jemanden kenne, und stand als einziger morgens um sieben am Hafen und nichts passierte. Als dann gemerkt hatte, dass die Tour wohl abgesagt wurde, habe ich mich entschlossen einfach mal an der Küste weiterzufahren (ich war ja schon recht weit im Süden der Stadt) und habe schließlich mit der Fähre nach North Stradbroke Island, kurz "Straddie Island", übergesetzt und dort den Tag verbracht. Endloser Sandstrand am Main Beach Das bin ich!
Die Überfahrt hat etwa 45 min. gedauert und es hat sich echt gelohnt. Auf der Insel leben ca. 2.500 Menschen, verteilt auf drei kleine Ortschaften im Norden, der Rest ist größteteils unberührte Natur, außer im für Touris nicht zugänglichen Süden, wo in mehreren Gruben Sand abgebaut wird. Auf der Insel ging alles recht ruhig und gemütlich zu und auf den Straßen war wenig bis gar nichts los. Ich hatte erst überlegt dort zu übernachten aber dafür war es mir dann zu ruhig, denn ich hab nicht einmal ein Restaurant gefunden, in dem ich abends etwas zu Essen bekommen hätte. 
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| Moreton Bay mit Brisabane im Hintergrund Pelikane oder: welcher Vogel passt nicht ins Bild? (Skyline kann man rechts v. toten Baum erahnen)
Vor Brisbane gibt es vier größere Inseln (North + South Stradtbroke Is., Moreton Is. und Bribie Is.) sowie zahlreiche, meist unbesiedelte kleine. Bribie Island hab ich mir schon am vorletzten WE angeschaut, was allerdings wesentliche einfacher war, da es so dicht an der Küste liegt, dass es durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Bribie Island ist ansich recht ähnlich wie North Stradbroke Island, nur dass hier der Süden besiedelt ist und im Nationalpark im Norden der Insel keiner wohnt. Aufgrund der Brückenverbindung ist hier auch etwas mehr los.
Am letzten So. sind wir alle zusammen ins sogenannte "Hinterland" gefahren (das heisst sogar auf englisch so), womit eigentlich alles gemeint ist, was nicht in unmitelbarer Küstennähe liegt. Wir waren in einem Nationalpark etwa ein Std. südlich von Brisbane und haben uns dort einmal den Gegensatz zu den Küstenregionen angeschaut. Obwohl sich das Hinterland in diesem Abschnitt nur 30 bis 40 km hinter der Küste befindet, bietet sich einem hier schon ein komplett anderes Landschaftsbild. | 
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| Das Hinterland... ...fast wie im Allgäu
Neben diesen Wochenendativitäten bin ich neulich in der Woche mal nach der Arbeit etwas durch die Stadt gefahren. Dabei habe ich dann 'Brisbane at night' dokumentiert. Sieht eigentlich immer wieder nett aus und man kann es sogar von einem Hügel bei uns in Alderley allabendlich bewundern. Die Skyline bei Nacht Die Story Bridge in voller Beleuchtung
Ich hoffe mal, dass es dann am nächsten WE tatsächlich mit dem Tauchen losgeht und ich endlich davon berichten kann, wie ich mich dabei blamiert habe. Denn letztendlich hab ich ja nur 'n Anfängerkurs gemacht und das ist mitllerweile auch schon vier Monate her und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war das damals auf deutsch, so dass ich keine Ahnung von irgendwelchen englischen Tauchvokabeln habe. Aber das wird schon irgendwie klappen. Hoffentlich! Bis bald, Jörn.
10:15 - 8.08.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo!!! Nachdem ich es am letzten Wochenende trotz langer Sucherei nicht fertig bekommen habe, ein Auto zu kaufen, habe ich mich heute noch einmal auf die Suche begeben. Nach den Erfahrungen des letzten WEs war ich allerdings von Beginn an viel zielstrebiger und bin schließlich auch beim ersten Laden, den ich angesteuert habe fündig geworden. Eigentlich hatte ich da einen alten Volvo anvisiert aber nachdem sich herausstellte, dass zum Preis nach einige Reparaturen sowie die Gebühren für die Anmeldung hinzukamen blieb nur noch dieser schicke Toyota Coralla für mich übrig. Praktisch is dabei, dass er noch bis Ende des Jahres zugelassen ist und die Ummeldung komplett vom Händler übernommen wird, so dass ich mir den Gang zur Zulassungsstelle ersparen kann. Wenn man hier ein Auto kauft braucht es zum einen ein road worthy certificate (so 'ne Art TÜV) und zum anderen die regisration (Zulassung), was leider beim Volvo beides nicht gegeben war. Da der Toyota dies aber beides hatte, konnte ich ihn sofort mitnehmen. War echt recht unkompliziert.
Das Auto is jetzt zwar nicht wirklich groß und über die Farbe lässt sich auch streiten aber das wichtigste ist: es fährt!!! Ich denke, für meine Zwecke hier langt es, und hoffe mal, dass es bis zum Ende meiner Zeit hier in Australien durchhält. Is ja immerhin schon 19 Jahre alt und hat 231.000 Kilometer auf dem Tacho. Mein erster Eindruck war aber, dass es durchaus für die nächsten viereinhalb Monate halten könnte. 
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Meine neue Limousine - ganz nach dem Motto: Hauptsache es fährt!
Mit 'nem Auto is man hier echt 'ne ganze Ecke flexibler und am WE ergeben sich auch gleich viel bessere Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden. Vielleicht gehts damit ja schon morgen los.
Hab für die nächsten WEs auch schon Tauch-Tagestouren gebucht. Das ganze scheiterte aber bisher daran, dass ich kein Auto hatte, denn Treffpunkt is dann immer morgens um sieben an 'nem Yachthafen im Süden der Stadt. Leider kommt man da zu dem Zeitpunkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht hin und mitm Rad sollte man mindesten 'ne Stunde einplanen und das muss ja so früh am Morgen auch nicht sein. Hab mir aber jetzt fest vorgenommen am nächsten WE mitm Tauchen zu beginnen und werde dann wahrscheinlich einiges zu berichten haben. Euch allen ein schönes Wochende und bis demnächst, Jörn!
07:02 - 22.07.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo Leute. Am Samstag hab ich mich zusammen mit Hendrik auf den Weg zum Koalapark im Süden Brisbanes gemacht. Neben einer Koalaaufzuchstation waren dort auch noch zahlreiche andere Tiere zu sehen, die hier beheimatet sind. Das war sozusagen wie im Wildpark Schwarze Berge, nur dass im Streichelgehege keine Ziegen sondern Kängurus rumliefen. Da hab dann mein erstes lebendes Känguru in Australien gesehen, wenn auch nicht in freier Wildbahn, aber das kommt hoffentlich noch. Nicht ganz so lebendig hatte ich vor ein paar Wochen schon mal eins gesehen, unzwar zum Abendbrot auf meinem Teller. Aber ehrlich gesagt, hat mir das Zebra in Namibia letztes Jahr besser geschmeckt. Wenn so'n Känguru vor einem sitzt, ist das ganz schön lang und erinnert an 'n Reh mit viel zu langen Beinen. Und wenn es direkt vor einem steht und treu-doof in die Kamera schaut, ist es einfach nur niedlich.
Hängende Fledermäuse Stehkänguru Sitzkänguru
Koalas sind im Gegensatz zu den hoppelnden Kängurus nicht ganz so aktiv und wohl so faul, dass ihre 'Käfige' nicht einmal komplett eingezäunt sind, da die gar nicht auf die Idee kommen würden, wegzulaufen. Die meiste Zeit des Tages sind sie mit Schlafen beschäftigt, und wenn dann noch etwas Zeit übrig ist, fressen sie auch ganz gern mal Eukalyptusblätter. Da das wohl ziemlich ermüdend ist, müssen sie anschließend gleich weiter schlafen.
Schlafkoala Fresskoala Emu
Außerdem ist mir da noch ein ziemlich komischer Vogel über den Weg gelaufen: der Emu - sozusagen die australischen Antwort auf den Strauß, denn die können tatsächlich genauso doof gucken, wie ihre afrikanischen Artgenossen. Insgesamt war's echt 'n ganz netter Ausflug, denn wer weiß, ob ich diese Tiere hier in freier Wildbahn überhaupt noch mal zu Gesicht bekomme.
In der Nacht zum Sonntag hab ich dann leider erstmal das Deutschlandspiel verschlafen, aber es hat ja auch ohne meine Unterstützung geklappt. Wenn's das richtige Finale gewesen wäre, wär' mir das bestimmt nicht passiert. Die WM is ja zum Glück jetzt vorbei und dieses lange Aufbleiben bzw. frühe Aufstehen hat ein Ende. Außerdem verpass ich jetzt nichts mehr von diesem großen Spektakel, dass ich hier nur übers Internet oder das Fernsehen mit australischen "Fußballexperten" verfolgen konnte. Und durch die WM-freie Zeit hab ich jetzt auch wieder vielmehr Zeit für euch meine Erlebnisse hier Brisbane und Umgebung nierderzuschreiben. Bis demnächst. Euer Jörn!
11:54 - 9.07.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
Ich bin's schon wieder! Nachdem ich für So. mit Hendrik ursprünglich einen großen Ausflug geplant hatte, haben wir es nach einer langen Fussballnacht, die bei mir nach dem Spiel Brasilien-Frankreich morgens um sieben endete, gegen Mittag immerhin noch auf die Southbank von Brisbane geschafft. Das Südufer des Bribane River direkt gegenüber der Innenstadt wurde im Rahmen einer EXPO in den 1980er Jahren neu gestaltet. Unser Ziel war dabei die künstlich angelgete Lagunenlandschaft, die sich direkt am Ufer befindet und von Sandstrand umgeben ist. Da die Küste etwa 30 km enfertnt ist, ist dies die einzige Möglichkeit in der Stadt Strandluft zu schnuppern. Am Strand haben wir dann einfach mal 'ne ganze Weile rumgegammelt und in der Sonne gelegen. Nach einer regenreichen vorletzten und einer durchwachsenen letzten Woche hatten wir an diesem Wochenende endlich mal wieder strahlend blauen Himmel. Strand und Lagune Hendrik und Story Bridge China und Town Anschließend sind wir am Uferweg bis zur Story Bridge gelaufen und haben dort mit der Fähre auf die andere Seite des Flusses übergesetzt. Da wir dann schon so gut wie im Valley waren (das ist da, wo wir meistens abends am WE hingehen), haben wir beschlossen noch kurz im dort dortigen Chinatown etwas zu essen. Town ist dabei aber eigentlich etwas übertrieben, denn es handelt sich dabei lediglich um eine Fussgägngerzone von etwa 200 m Länge. Das war dann auch schon mein ganzer So. Die WM und die Zeitverschiebung halten mich leider derzeit von großen Unternehmungen ab. Aber ein - hoffentlich erfolgreiches - Ende ist ja in Sicht und dann gibts auch wieder spannendere Berichte aus Brisbane und Umgebung. Versprochen!
08:16 - 2.07.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallihallo! Heute mal ein kleiner Bericht ueber unseren Standort im Suburb Virginia. Von dort aus machen seit dieser Woche Hendrik und Christof in etwa desgleiche wie wir hier in Kelvin Grove. Von Vorteil dabei ist, dass sich Virginia weiter im Norden von Brisbane befindet und bei der Auslieferung die Strecken fuer unsere Radfahrer nicht ins Unermessliche ansteigen. Auch von Kelvin Grove sind sie mitunter schon mal ne gute halbe Stunde unterwegs, bis sie mit der Auslieferung beginnen koennen, je nach dem, welcher Suburb grad an der Reihe ist.
Fuer Virginia haben wir neue Fahrraeder gekauft, die allerdings im Gegensatz zu unseren keine Batterien haben, da die Gegend nicht so huegelig ist, wie in Innenstadtnaehe. Nachdem wir am Sa. bei Hendirk und Christof in Carseldine (da wohnen die und das ist noch weiter im Norden) Fussball geguckt haben, haben wir letzten So. damit verbracht, die Raeder fuer diese Woche startklar zu machen.

Unser Lager von aussen....
Neben dem Buero befindet sich in Virginia auch unser Lager, in dem die Materialien fuer das gesamte Projekt, d.h. Rucksaecke, Wasserflaschen, Sonnencreme, Pedometer saemtliche Infobroschueren etc.... und was die Haushalte sonst noch alles so von uns bekommen in gut 30.000-facher Ausfuehrung abzueglich der bereits ausgelieferten Menge. In Kelvin Grove starten wir bei der Auslieferung jede Woche mit einer neuen Welle - die Kontaktphase setzt etwa drei Wochen vorher ein - wobei eine Welle meist einem kompletten Suburb entspricht und etwa 1.500 bis 2.000 Haushalte beinhaltet. Heute gingen z.B. die Anschreiben fuer Welle 127 raus (Mi. is mailing day), wo wir dann in drei Wochen, nachdem alle ihren Servicezettel erhalten, ausgefuellt und zurueckgeschickt haben, mit der Auslieferung beginnen. So arbeiten wir uns allmaehlich von den citynahen Suburbs nach Norden vor. Von Virginia geschieht nun dasgleiche paralell, nur dass die von Vornherein weiter im Norden beginnen.

...und von innen
Zusaetzlich zur alltaeglichen Bueroarbeit hatten wir diese Woche noch ein ganz besonderes Special. Nach der Arbeit mussten Karin, Sven und ich noch genau 10.100 Briefe aus einem Vorgaengerprojekt mit Adresslabels bekleben. Das ist zwar recht eintoenig aber genau dasgleiche, was unser mailing preperation team - bestehend aus einigen Australiern - hier jeden Mi. fuer uns macht. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann kleben sie noch heute...........Geschafft!
Dies war ein kleiner weiterer Einblick in meine Arbeitswelt, da ich am letzten WE leider nix uebermaessig spannendes erlebt habe. Ich hoffe, dass wird am naechste WE wieder anders, denn diesen Sa. muessen wir nicht arbeiten. Gruss an die Heimat und bis demnaechst. Euer Joern.
07:03 - 28.06.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
 Das Haus von außen...
 ...Eingangsbereich...
 ...Wohnzimmer...
 ...Küche...
 ...Balkon...
 ...meine Zimmerchen...
 ...der geniale Schrank...
 ...Blick in den Keller...

...mein abendlicher Ausblick
| ...Hallo aus der Campbell Terrace 48 im Suburb Alderly. Heute zeig ich euch mal, wie's bei mir zu Hause aussieht. Erstmal die gute Nachricht vorweg. Das Haus war zunächst bis Ende Juni von einem Ehepaar gemietet, das sich zur Zeit in Vietnam oder so aufhält. Da die aber jetzt noch nicht zurückkommen, können wir bis zum Ende des Jahres hier Wohnen bleiben und müssen nicht umziehen. Das Haus von außen kennt ihr ja schon, deshalb heute mal ein Einblick in das Innenleben.
Wenn man oben reinkommt steht man zunächst einmal im Eingangsflur, dem direkt ein weiterer Flur folgt. Beide Räume brauchen so ungefähr wenig bis gar nicht.
An diese beiden Flure schließt sich das Wohnzimmer an, das aufgrund des dort stehenden Fernsehers wesentlich häufiger in Anspruch genommen wird als die grad erwähnten Flure. Hier haben wir -wie auf dem Foto zu sehen - alles zusammen das Eröffnungsspeil der WM verfolgt.
Neben dem Wohnzimmer befindet sich die Küche, als deren besonderes Highlight man den Geschrrspüler hervorheben muss. Bei vier Leuten im Haus (ab Mi. nur noch drei, da Anja nach Hause fährt) ist das schon eine ganz angenehme Sache.
Sowohl von der Küche als auch vom Wohnzimmer gelangt man auf unseren Balkon. Hier kann man im IKEA-Stuhl 'Pello' wunderbar einfach nur rumsitzen und gar nichts tun, was wir auch des öfteren machen. Allerdings kann's hier abends schon recht kühl werden, da wir ja stramm auf den Winter zugehen. Dann sind's unter Umständen schon mal deutlich unter zehn Grad.
Vom Wohnzimmer gelangt man außerdem über die Treppe in den Keller, wo sich mein Zimmer befindet. Es hat eigentlich keine Besonderheiten vorzuweisen außer natürlich den begehbaren Kleiderschrank, der irgendwie schon ziemlich cool ist. Abgesehen vom Schlafen halte ich mich hier allerdings kaum auf, da ich meist 'Pello' oder das Fernsehsofa vorziehe.
Im Keller haben wir außerdem ein kleines Home Office mit zwei Rechnern und Internetanschluss, über den ich den Kontakt zur Außenwelt halten kann.
Abschließend noch der Ausblick aus meinem Zimmer in Richtung Straße bei Sonnenuntergang mit einem unserer beiden Firmenwagen. Der andere ist ein roter Smart, den wir eigentlich nur aufgrund der Ähnlichkeit des Namens zu unserem Projekt, das ja Travelsmart heißt, haben. Der ist nämlich echt ganz schön klein und da geht nicht viel rein.
Ich hoffe ihr könnt euch jetzt einigermaßen vorstellen, wie ich lebe. Da das Projekt nur bis zum Ende des Jahres läuft und wir Praktikanten alle nur ein halbes bis ein Jahr hier sind, ist die Einrichtung natürlich etwas spärlich aber vollkommen ausreichend. Ich fühl mich hier auf jeden Fall sehr wohl!
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08:30 - 18.06.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Ich bin's mal wieder. Da hier bei uns ja gestern ein Feiertag war, haben wir das lange Wochenende dazu genutzt, alle gemeinsam nach Noosa (das ist etwa ein Stunde nördlich von Brisbane) an die Küste zu fahren. Nach dem deutschen WM-Auftakt, der bei uns bis morgens um vier Ortszeit dauerte, sind wir am Samstagvormittag mit dem Auto von Christof losgefahren. Das ganze fing leider nicht so gut an, denn wir hatten hier 1A-Hamburger-Schmuddelwetter. Daher haben sich unsere Aktivitäte zunächst aufs Rumgammeln in unserer Backpacker-Unterkunft und den intensiven Gebrauch des dortigen Billardtisches beschränkt. Die Unterkunft war echt ganz witzig gemacht, da koplett in rosa gestrichen und vor allem recht günstig. Außerdem kommt man im Backpacker immer sehr schnell mit anderen Leuten ins Gespräch und trifft - wie sollte es auch anders sein - auch deutsche Reisende.
Abends waren wir quasi in der Innenstadt von Noosa, von der wir 15 Dollar mit dem Taxi entfernt gewohnt haben, beim Italiener Pizza essen und anschließend in 'nem Irish Pub England gegen Pararguay gucken. Das Spiel war zwar nicht so klasse aber die Stimmung vor Ort aufgrund der zahlreichen Englandfans echt gut.
 Gammeltag im Backpackers
Am nächsten Tag war das Wetter schon wieder besser, so dass wir durch das Städtchen gebummelt sind, am Strand waren und den Ausblick vom direk neben der "City" liegenden Berg genossen haben. Der Berg befindet sich in einem kleinen Nationalpark, der noch viele weitere schöne Ecken zu bieten hatte. Diese haben von jedoch nur Anja und Karin zu Fuß erkundet. Uns Jungs war das etwas zu anstrengend und wir haben uns auf die Erklimmung mit dem Auto beschränkt.
Der Ort selbst liegt wie viele andere Orte hier auch an einer Mündung, an der eine Art Fluss oder Lagune ins Landesinnere fließt. Dadurch gibts nicht nur direkt an der Küste sondern im gesamten Ort lauter nette Häuschen direkt am Wasser mit eigenem Bootssteg vor der Tür und einem herrlichem Aublick!
 Ausblick auf den See/Fluss/ die Lagune oder was es nun genau ist und das Hinterland
Abends wollten wir dann in der Nähe unserer Unterkunft essen gehen. Heraus kam schließlich 'ne Runde Fastfood vom Take-away-Imbiss, allerdings etwas hochwertiger als in meiner Kantine. Anschließend habe ich dann mit Hendrik und Sven noch den Auftritt unserer Nachbarn aus Holland gegen Serbien in einem Pub in 'Noosa-City' verfolgt. Da aber beide Nationen hier eher wenig bis gar keine Anhänger haben, waren wir eigentlich die einzigen, die sich dafür interessiert haben, so dass der Fussballabend leider nicht mit dem des Vortags mithalten konnte.

Abendbrot auf der Parkbank
Am Montag sind wir dann südlich von Noosa in Mooloobala (heißt tatsächlich so) bei mittlerweile wieder herrlichem Wetter am Strand gewesen und anschließend zurück nach Brisbane gefahren.
Am Wochende haben wir übrigens noch ein aufgrund der Farbgebung recht geeignetes Deutschland-Maskottchen für die WM gefunden. Das ist irgendein Truthahn, den man hier häufiger mal rumlaufen sieht. Wir haben überlegt, ob wir uns so'n Ding auf'n Balkon stellen sollen und wenn Deutschland ausscheiden sollte, ist der natürlich Schuld und kommt in Ofen.

Der Deutschlandvogel (avis germanicus)
Gestern bin ich dann noch allein ins Casino in die Stadt gefahren, um das Australienspiel zu verfolgen. Da ich aber nach einer Stunde vom anstrenden Wochenende recht müde war und noch dazu überzeugt davon, dass den Aussies kein Tor mehr gelingen würde, dacht ich mir, ich könnt ja mal nach Hause fahren. Dabei hatte ich mich dann über die altbekannte Fussballweisheit, dass ein Spiel 90 Minuten dauert hinweggesetzt und leider alle drei Tore und mit Sicherheit auch den dadurch bei den Zuschauern hervorgerufenen Stimmungswandel verpasst. War wohl irgendwie 'ne dumme Idee von mir. Nächstes Mal bin ich schlauer...
10:43 - 13.06.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
 Das Büro von außen...
 ...der Empfangsbereich...
...der Flur...
 ...der Büroraum...
 ..das Lager...

..das Lager von außen...
 ...meine Kantine!
| ...Hallo Leute! Heute nehme ich euch einmal mit an meinen neuen Arbeitsplatz. Unser Büro befindet sich an der Kelvin Grove Road im Stadtteil Kelvin Grove etwa auf halber Strecke von unserem Haus in die City. Auf dem ersten Bild sieht man die Frontfassade. Wir befinden uns oben und unten in Unit 4 (kann man ganz gut erkennen, wenn man das Bild größer klickt.)
Wenn man da reinkommt, ist man erstmal im Empfangsbereich. Da sitzt normalerweise unsere australische Mitarbeiterin Kate, die Telefonate entgegennimmt, für 'ne Menge Papierkram, die Dateneigabe und alles, was sonst noch so anfällt, zuständig ist. Der Arbeisplatz hinten an der Wand wird zur Zeit von Anja genutzt. Hinten in der Ecke gehen in aller Regelmäßigkeit Faxe von unserem Chef Werner aus München ein (der hält nix von Emails). Dort muss auch jeder von uns Praktikanten seinen perönlichen Wochenbericht, den sogenannten 'weekly', abschicken, in dem wir jeden Freitag auf englisch dokumentieren müssen, was wir die Woche über getan haben, was dabei nicht so gut lief und welche Ziele wir uns für die nächste Woche gesteckt haben.
Über den Flur gelangt man dann zunächst in den Büroraum, wo ich gearde arbeite, sowie hinten ins Lager und über die Treppe nach oben ins Callcenter.
So, jetzt befinden wir uns auch schon an meinem momentanen Arbeitsplatz. Die Tafel an der Wand enthält eine Art Zeitplan und vermittelt den Eindruck, als wenn wir jederzeit wüsstern, was wir gerade tun (tatsächlich ist das auch zunehmend der Fall). Links in der Ecke ist Karins Scheibtisch, hinten rechts in der Ecke teil ich mir gerade einen Schreibtisch mit Hendrik. Da der aber demnächst mit Christof ein zweites Büro im Stadtteil Virginia führt und noch dazu Anja Mitte Juni nach Deutschland zurückkehrt, kann ich mir ja bald aussuchen, wo ich arbeiten möchte. Zurzeit bin ich für die Organisation der Auslieferung zuständig, was eigentlich auch ganz gut klappt. Wenn Anja uns dann verlässt werde ich noch weitere Aufgaben von ihr übernehmen, die sie mir grad mühsam zu erklären versucht.
Wie gesagt, gelangt man über den Flur auch hinten ins Lager. Dort werden von unseren australischen Packerinnen, die Rücksäcke gepackt, die anschließend von unseren Radfahrern an die einzelnen Haushalte ausgeliefert werden. Auf den Tischen befinden sich die verschiedenen Informationmaterialien, die je nach Wunsch der einzelnen Haushalte individuell zusammengestellt werden.
Das Lager ist gleichzeitig auch zentraler Kommunikationspunkt (wie eigentlich das ganze Büro), da sich hier auch eine kleine Küchenzeile mit Kaffeemaschine, Sandwichmaker und Kühlschrank befindet, wo gern mal 'n Päuschen eingelegt wird.
Von außen sieht das Lager eher unspektakulär aus, aber immerhin kann man auf dem Foto der Rückfassade die bei allen sehr beliebte Kückenecke erahnen (anklicken, dann sieht man's besser).
Zu guter Letzt noch ein Blick auf meine neue Kantine (eine Innenaufnahme habe ich vorsichtshalber mal weggelassen). Die ist nur etwa hundert Meter vom Büro entfernt und dazu recht preiswert. Hier gibt's alles, was sich irgendwie fritieren lässt (und das ist 'ne ganze Menge - war mir vorher auch nicht bewusst). Zusätzlich machen die aber auch ganz normale Sandwiches mit Toastbrot, Salat usw. Das ist so ziemlich der einige Snack, der nicht vor'm Verzehr in heißem Öl getränkt wird, schmeckt echt gut und ist meistens meine Wahl.
Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Eindruck vermitteln, wie's bei mir hier auf der Arbeit so aussieht. Dann bis zum nächsten Mal, wenn es heißt: Bei mir zu Hause...Bis dann!
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10:01 - 1.06.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Halihallo! Wie bereits angekündigt, haben wir am Wochenende mal das Valley getestet. Allerdings nicht am Freitag sondern aus Rücksicht auf die arbeitende Bevölkerung unter uns am Samstagabend. Das Valley is 'n Stadtteil direkt neben der City, heißt eigentlich "Fortitude Valley" und is hier quasi das Weggehviertel. So 'ne Art Kiez in klein. Hat echt Spaß gemacht. Waren zuerst in einer Bar, in der man noch ganz nett draußen sitzen konnte. Anschließend hat es uns ins Brunswick Hotel verschlagen, wo aber - wie auf dem Foto zu sehen ist - nicht so viel los war. Daher sind wir zu guter Letzt noch in 'nen Pub mit Livemusik gegangen. Der hat mich von der Atmosphäre her sehr ans Thomas Read erinnert. Die Musik war gut, das Bier lecker und der Abend lang.

Anja, Karin, Hendrik und Sven im Brunswick Hotel (von links)
Neben dieser Nachtaktivität hab ich am Wochenende allerdings auch tagsüber einiges erlebt. Da ich am Samstag frei hatte, beschloß ich, mich auf mein erst kürzlich erworbenes Rennrad zu schwingen und den Mount Gottha zu erklimmen. Mein Reiseführer hatte mir eine herrliche Aussicht auf die Stadt versprochen, was sich letztendlich auch bewahrheiten sollte. Allerdings war der Weg dorthin recht anstrengend, denn ich musste feststellen, dass die Straße sehr steil war und mein Rad aufgrund der Übersetzung auch im niedrigsten Gang nicht so gut für Berge geeignet zu sein scheint. Der Ausblick und der Rückweg, auf dem es dann ja logischerweise überwiegend bergab ging, haben das dann jedoch wieder wett gemacht.

Ausblick vom Mount Gottha auf die Skyline von Brisbane
Am Sonntag haben wir nach dem langen Samstagabend ersteinmal ausgschlafen und zusammen ein Katerfrühstück eingenommen. Da wir den Tag dann wenigstens noch etwas nutzen wollten, sind wir in die City gefahren und haben dort eine Tour mit dem City-Cat gemacht. Das ist 'n Katamaran, der auf dem Brisbane River auf und ab fährt- in etwa so wie der Elbe-City-Jet. Praktisch daran ist, dass der Fahrpreis im normalen Nahverkehrsticket enthalten ist. So hatten wir für wenig Geld einen spannenden Ausblick auf die Ufeflächen der Innenstadt

Die Skyline vom Wasser aus.
Seit heut wird nun wieder gearbeitet. Allmählich hab ich mich ganz gut eingearbeitet, einen Überblick darüber bekommen, was alles an Arbeit anfällt und eine gewisse Routine bekommen. Und das wichtigste: ich habe dabei immernoch viel Spaß! Davon demnächst mehr...
07:29 - 29.05.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo allerseits! Nachdem wir am Freitag bis etwa neun Uhr abends gearbeitet haben, sind wir danach direkt mit ein paar einheimischen Kollegen los und haben im Pub das australische Bier getestet. Auch wenns nicht ganz so gut ist wie das deutsche, hat es den Test mit der Gesamtnote" gut" bestanden. Der Pub war in der Nähe der City und in einem Hotel untergebracht, hatte einen großen Außenbereich und war ganz gut besucht. War insgesamt ein sehr gelungener Abend. Anfangs kam ich mir beim bestellen allerdings etwas blöd vor, denn woher soll man auch wissen, dass das Bier mit den vier X aufm Logo "Four X" heißt und ein Victoria Bitter einfach nur "VB". Kann man ja nicht wissen!
Am Sonnabend arbeiten war dann auch gleich mal nicht ganz so produktiv aber zum Glück war kaum was zu tun und mittags bereits wieder Feierabend. Da hatte ich dann im Anschluss noch Zeit mir 'n Fahrrad zuzulegen, mit dem ich jetzt immer zur Arbeit fahre. Da der Bus hier trotz Fahrplan recht willkürlich fährt, is das praktischer und auch etwas schneller (gut 10 min.).
Samstagabend gings dann rechtzeitig ins Bett, denn am Sonntag war ich mit Hendrik und Christof (die anderen wollten doch nicht) am Strand. Wir sind bis nach Byron Bay etwa 2 Std. südlich von Brisbane gefahren.
 Die Reisegruppe in Byron Bay (links.: bekannt, mitte: Christof, rechts.: Hendrik)
Da es etwas bewölkt war,hatten wir uns, statt in der Sonne zu liegen, dazu entschlossen über Küstenstraßen langsam Richtung Brisbane zurückzufaren und dabei weitere Orte ander Gold Coast anzuschauen (so heißt dieser Küstenabscnitt). War echt gut mal rauszukommen und ein bißchen Land und Leute kennenzulernen. Am besten war so'n Holländer, der sich in 'nem "Kuhdorf" niedergelassen, 'n Cafe aufgemacht und irgendwie einen engen Bezug zu Kühen hat. Noch dazu meinte er, Holland würde es bis ins Finale schaffen (Scherzkeks!).
 Das "Moo Moo Cafe" in Mooball (der weiß, wie man auf sich aufmerksam macht)
Außerdem sind wir in Surfers Paradies vorbeigekommen. Das war dann nur noch etwa eine Stunde von Brisbane entfernt und ist hier wohl die Touri-Hochburg schlechthin. Da es hier jetzt ja allmählich Winter wird (momentan tagsüber „nur“ noch 25 Grad) hatten wir überlegt dort vielleicht im Frühjahr – also Sept./Okt. – mal für'n Wochenende hinzufahren. Vielleicht klappts ja. Die Skyline von Surfers Paradies oder wie man hier ganz cool sagt: "Surfers"
Von Montag bis Freitag wird nun wieder fleißig gearbeitet. Am Samstag hab ich diese aber Woche frei! Mal schauen, was ich da so machen werde. Bislang ist fürs nächste Wochenende am Freitag ne Tour durch"The Valley" geplant. Dabei soll es sich um ein ganz nettes Kneipenviertel in Brisbane handeln. Mal sehen, ob das stimmt...
11:03 - 24.05.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
...Hallo Leute. Ich bin gut angekommen und hab mich nach einer knappen Woche ganz gut eingelebt. Brisbane is 'ne nette Stadt, die Leute sind alle sehr freundlich, die Arbeit macht Spass und das Haus, in dem ich wohne vermittelt eine gewisse Urlaubsatmosphaere.

...coole Huette, oder?
Wir sind hier zur Zeit 5 Praktikantenaus Deutschland, die ein Projekt fuer die Firma Socialdata leiten. Dafuer haben wir unser Buero und etwa 25 australische Arbeitskraefte. Das Projekt hat die Reduzierung des PKW-Verkehrs zum Ziel und wirdzusammen mit dem Government of Queensland durchgefuehrt. Das ganze laeuft so ab, dass in dem Gebiet Brisbane Nord etwa 70.000 Haushalte mit einem 'announcement letter' angeschrieben werden und gefragt werden, ob sie am Projekt "Travelsmart" teilnehmen moechten. Die Teilnehmer erhalten anschliessend ein Serviceblatt, auf dem sie aus verschiedenen Informationsmaterialien aus den Kategorien 'publictransport', 'cycling' und 'walking' auswaehlen koennen. So erhaelt jeder nur die selbst ausgewaelten Infos (insgesamt gibt es ca. 20 verschiedene Prospekte). Die Idee dahinter nennt sich 'individualised marketing' und soll verhindern, dass die Menschen mit Broschueren zugemuellt werden und sofort alles wegwerfen. Anschliessend werden die gewaehlten Prospekte in unserem Buero fuer jeden Haushalt extra von unseren Packern in Ruecksaecke mit dem Travelsmart-Logogepackt und von unseren Radfahren ausgeliefert. Das Ausliefern per Rad soll zeigen, dass wir mit guten Beispiel voran gehen, dauert aber zwarziemlich lange (ein Fahrer schafft etwa 20 Rucksaecke pro Tour bei insegesamt fast 40.000 Haushalten, die im Rahmen des Projekts Infos anfordern). Das ganze wird nach einzelnen areas unterteilt durchgefuehrt, die je ca. 2.000 Haushalte umfassen. Jede Woche wird eine neue area mit dem 'announcement letter' angeschrieben und das ganze nimmt dann bis zur Auslieferung seinen Lauf... [naehere Infos dazu gibts auf socialdata.de]
Unsere Aufgabe ist dabei die gesamte Organisation und Dokumentation sowie die Suche nach geeigneten Arbeitskraeften fuers Packen, Ausliefern und das Callcenter, das sich fuer Rueckfragen usw. in der 1. Etage des Buerogebaeudes befindet. Ich werd nun grad eingearbeitet und soll dann in zwei/drei Wochen den Job von Anja als 'office manager' (ganz schoen wichtig!) uebernehmen, die dann nach Deutschland zurueckfliegt. Die Arbeit hier bringt echt Spass, da hier ueberwiegend junge Leutearbeiten und das Arbeitsklima sehr gut ist. Das Projekt hat hier einen sehr hohen Stellenwert und wurde schon in mehreren Artikel in den Tageszeitungen erwaehnt. Die Australier sind gerade auf so 'nem Umwelttrip.
Ich wohne mit Anja, Karin und Sven in einem Haus in Alderly, etwa 10 km noerdlich der City. Das Buero ist auf halber Strecke in Kelvin Grove. Christof und Hendrik wohnen in Virginia und werden dort demnaechst einen 2. Buerostandort aufmachen.
Gestern waren wir direkt nach der Arbeit bis spaet in die Nacht in 'nem Pub und morgen fahren wir nach Byron Bay an Strand. Mehr dazu demnaechst...
09:00 - 20.05.2006 - {<%EntryCommentCount%>}
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